Warzen vorbeugen: Tipps

Badeschlappen tragen
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Badeschlappen tragen

Um eine Ansteckung mit Warzenviren zu vermeiden, ist es wichtig, in öffentlichen Bädern, Umkleidekabinen oder Duschen grundsätzlich Badeschlappen zu tragen. Barfuß laufen hingegen ist tabu! Der Grund: In aufgeweichte Haut dringen die Erreger besonders leicht ein.

Nach dem Schwimmen sollten die Füße gründlich gewaschen und abgetrocknet werden – auch zwischen den Zehen.

Gut zu wissen: Von „Fuß-Desinfektionsduschen“ im Schwimmbad raten Experten heute eher ab. Der Grund: Die Duschen werden von vielen Menschen berührt – vor allem Pilzsporen tummeln sich im Bereich der Sprühdüsen daher besonders gerne. Es besteht Fußpilzgefahr!
Gut abtrocknen & Handtücher nicht teilen
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Gut abtrocknen & Handtücher nicht teilen

Feuchte Haut ist anfällig für Warzenviren. Wer vorbeugen möchte, sollte daher Finger und Füße immer besonders gründlich abtrocknen. Denken Sie dabei auch an die Zehenzwischenräume!

Verwenden Sie immer ein eigenes Handtuch, denn die Erreger der Warzen können über gemeinsam benutzte Handtücher, Waschlappen & Co. übertragen werden. Das gilt vor allem dann, wenn Warzen gerade in der Familie „kursieren“.

Ebenfalls eine wichtige Grundregel: Handtücher sollten grundsätzlich bei 60 Grad gewaschen werden. Denn nur hohe Temperaturen machen Warzenviren den Garaus.

Abwehrkräfte stärken
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Abwehrkräfte stärken

Je besser unser Immunsystem arbeitet, desto weniger Chancen haben Krankheitserreger wie zum Beispiel Warzenviren.

Alles, was unsere Abwehr stärkt, hilft also auch, sich vor Warzen zu schützen. Dazu zählt eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung ebenso wie ausreichend Bewegung, am besten an der frischen Luft.

Übrigens: Stress ist Gift für unser Immunsystem. Entspannungsverfahren wie bestimmte Yoga-Arten oder Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson können indirekt also ebenfalls immunstärkend wirken. Achten Sie auch auf ausreichend Schlaf.

Trockene Haut intensiv pflegen
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Trockene Haut intensiv pflegen

Warzenviren können in trockene, rissige Haut besonders leicht eindringen. Umso ratsamer ist es, trockene Haut intensiv zu pflegen. Gerade die Füße sollten regelmäßig gründlich eingecremt und mit Feuchtigkeit verwöhnt werden.

Gut zu wissen: Neurodermitis-Patienten sind besonders anfällig für Warzen. Eine auf die speziellen Hautbedürfnisse abgestimmte Basispflege kann hier ebenfalls vorbeugend wirken.
Wichtig: Sollten Sie bereits Warzen haben, ist es wichtig, die betroffene Region beim Eincremen auszusparen, um die Viren nicht auf andere Hautpartien zu übertragen.
Schutz vor Genitalwarzen: Kondome
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Schutz vor Genitalwarzen: Kondome

Feigwarzen gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten. Die Ansteckung mit dem genitalen HP-Virus, der für die Warzen ursächlich ist, erfolgt insbesondere durch ungeschützten Geschlechtsverkehr.

Kondome können das Risiko für eine Ansteckung zumindest reduzieren, einen vollständigen Schutz bieten sie jedoch ebenfalls nicht.

Gut zu wissen: Die für Jungen und Mädchen (9-12 Jahre) empfohlene HPV-Impfung zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs oder anderen HPV-assoziierten Krebsarten, schützt zusätzlich auch vor den zwei HPV-Typen, die am häufigsten für Genitalwarzen verantwortlich sind. Dennoch gilt auch hier, ähnlich wie beim Einsatz von Kondomen: Einen 100-prozentigen Schutz gibt es nicht.
Ansteckung anderer vermeiden
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Ansteckung anderer vermeiden

Leiden Sie selbst an Warzen und möchten andere schützen? Dann können folgende Tipps helfen:

  • Finger weg von der Warze! So vermeiden Sie, dass Sie die Viruspartikel weitergeben
  • Waschen Sie sich die Hände besonders gründlich. Das ist wichtig, damit keine Viren an Ihren Händen haften bleiben
  • Teilen Sie Kosmetika und Cremes nicht mit anderen Personen; das gilt auch für Deo-Roller oder Lippenpflegestifte
  • Waschen Sie Handtücher und Waschlappen immer bei mindestens 60 Grad; Einmalhandtücher sind jetzt eine sinnvolle Alternative
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