Warzen: Risikofaktoren

Barfuß in Schwimmbad, Gemeinschaftsduschen & Co.
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Barfuß in Schwimmbad, Gemeinschaftsduschen & Co.

Feuchte, aufgeweichte Haut ist für eine Infektion mit HP-Viren – den Haupterregern von Warzen – besonders anfällig. Wer daher ohne Badeschuhe in Schwimmbad, Umkleide oder Gemeinschaftsduschen unterwegs ist, hat ein entsprechend erhöhtes Risiko, Warzen zu bekommen.

Auch (Hobby-)Sportler, die nach einem schweißtreibenden Training barfuß in Dusche oder Umkleide gehen, bekommen häufiger Warzen.

Gut zu wissen: Da Kinder und Jugendliche beim Schwimmunterricht oder Sport besonders oft Gemeinschaftsduschen barfuß benutzen, sind Warzen bei Kindern leider keine Seltenheit.
Warzen in Familie oder Schulklasse
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Warzen in Familie oder Schulklasse

Warzen sind ansteckend – sie werden durch direkten Hautkontakt aber auch indirekt über infizierte Gegenstände wie Handtücher, Waschlappen, Rasierapparate oder Spielzeug übertragen.

Eine Infektion im nahen Umfeld erhöht daher das Risiko, sich selbst Warzenviren einzufangen.

Tipp: Handtücher sollten nicht gemeinsam benutzt und möglichst bei 60 Grad gewaschen werden.

Geschwächtes Immunsystem
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Geschwächtes Immunsystem

Eine intakte Abwehr ist unser bester Schutz gegenüber Krankheitserregern wie zum Beispiel Warzenviren. Faktoren, die das Immunsystem schwächen (z. B. Stress, Schlafmangel, unausgewogene Ernährung) erhöhen damit im Umkehrschluss auch das Risiko für Warzen.

Auch Grunderkrankungen und die Einnahme von Medikamenten, die das Immunsystem beeinträchtigen („immunsuppressive Therapie“), können eine Infektion begünstigen.

Neurodermitis
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Neurodermitis

Ist die Hautbarriere geschädigt, können Warzenviren leichter in die Haut eindringen. Menschen mit Neurodermitis haben daher ein erhöhtes Warzenrisiko. Ein weiterer, begünstigender Faktor bei Neurodermitis ist die geschwächte, lokale Immunabwehr.

Besonders häufig treten bei Neurodermitikern übrigens sogenannte Dellwarzen auf.

Ungeschützter Geschlechtsverkehr
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Ungeschützter Geschlechtsverkehr

Genitalwarzen („Feigwarzen“) werden in der Regel durch genitale HP-Viren ausgelöst, die sich in Haut und Schleimhaut im Genitalbereich verbergen. Daher besteht bei sexuell aktiven Menschen ein erhöhtes Risiko, unangenehme Genitalwarzen zu bekommen.

Tipp: Kondome können zumindest zu einem gewissen Grad schützen.

Erfahren Sie hier mehr über Genitalwarzen.

Gut zu wissen: Die HPV-Impfung, die Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 12 Jahren zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs und anderen HPV-assoziierten Krebsarten empfohlen wird, kann auch vor Genitalwarzen schützen.
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